GRÜNE demonstrieren beim RWE gegen Wortbruch beim Atomausstieg

 

Bündnis 90/Die GRÜNEN demonstrierten am 21. Oktober vor der RWE Zentrale in der Essener Innenstadt gegen die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken in Deutschland.

 

Hintergrund ist die Ankündigung des RWE die Laufzeit seines Atomkraftwerkes Biblis A, entgegen des Atomkompromisses vom 2000, verlängern zu wollen. RWE begeht damit klaren Wortbruch und versucht den Atomausstieg gezielt zu umgehen und zu unterwandern.

Das wollen wir GRÜNEN so nicht so akzeptieren. Mit einer spontan Aktion wurde am Tag der Offenen Tür vor dem RWE Tower gegen diesen Wortbruch protestiert und vor vielen Besuchern und Kunden des RWE dieser Misstand angeprangert.

Die ehemalige Grüne Verbraucherschutzministerin von NRW, Bärbel Höhn unterstütze die Aktion und enthüllte vor dem RWE Turm das Plakat zur Aktion.

 

Auch Umweltverbände unterstützen die Aktion gegen die großen Deutschen Energieversorger RWE; EnBw, E.ON und Vattenfall, die allesamt den Atomkompromiss – den faktischen Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland – versuchen zu Unterlaufen und nach und nach bei der Schwarz-Roten Bundesregierung Laufzeitverlängerungen für ihre Kraftwerke beantragen wollen.

Um die Konzerne weiter unter Druck zu setzen, können die Verbraucher dem Atomausstieg nach Willen der GRÜNEN selber in die Hand nehmen. Und das geht recht einfach. Einfach hin zu einem Stromanbieter wechseln, der garantiert keinen Atomstrom ins Netz speist. So kann jeder seinen eigene ATOMAUSSTIEG SELBER MACHEN!

Eine Liste mit Anbietern und Preisvergleichen gibt’s im Internet. Und vorweg: Ökostrom ist gar nicht teuerer als Atomstrom!

 

Mehr Infos im Internet: http://www.atomausstieg-selbermachen.de

 

Fotos von der Demo

 

Stefan Schweers