26.08.09
Kommentar zu den heute vorgestellten Kaufhof-Planungen:
Neuigkeiten, die ausgerechnet vier Tage vor der Kommunalwahl mit einem Einladungsvorlauf von knapp 26 Stunden verkündet werden, wirken unseriös und machen misstrauisch. Der Verdacht, dass die der SPD nahestehende Hoffmeister-Gruppe zuvorderst der Genossin Mühlenfeld Gelegenheit zur Selbstdarstellung gab, ist nicht von der Hand zu weisen. Ob die vorgestellte Konzeption den Wahltermin unbeschadet überlebt, wird sich zeigen. Sollte dies so sein, verwundern wiederum die in den Planungen vorgesehenen 16.500 m2 Verkaufsfläche. Im Vergleich zum bisherigen Zustand wäre das eine Flächenvergrößerung um ca. 50%. Zu fragen ist, ob sich dafür Interessenten finden. Weitaus bohrender aber stellt sich die Frage, wie die mit Einzelhandelsflächen schon jetzt übersättigte Innenstadt diesen Zuwachs verkraften soll.
Annette Lostermann-DeNil