Neue Ideen zur Umgestaltung des Angstraumes Eichbaum präsentieren die Grünen. Sie treten für eine gemischt sozial-kulturelle Nutzung ein.
„Die Gegend zwischen A 40, Blücherstraße und U-Bahn-Station“, räumt Brigitte Erd, Fraktionssprecherin in der Bezirksvertretung Rechtsruhr-Süd ein, „ist unattraktiv und alles andere als ein Anziehungspunkt. Zudem mangelt es an sozialer Kontrolle. Dies gilt es zu verbessern. Mehr Leben in den Angstraum könnten Angebote wie ein Jugendsportpark oder an anderen Stellen als störend empfundene Gruppen wie Skater und Musiker bringen. Als weitere Ideen“, so Erd, „schweben mir im Gefolge der Eichbaum-Oper die Schaffung eines improvisierten Raumes für Kultur und mehr Sicherheit durch Fenster im Mauerwerk der Ein- und Abgänge vor. Sinnvoll wäre die Anhebung des Komforts für Fahrgäste durch einen einsehbaren Warteraum mit Ankunftsankündigung der Fahrzeuge. Auch ein von der Paritätischen Initiative für Arbeit betriebener Kiosk könnte helfen.“
Anders als die Grünen will die Stadt bisher durch Eigenheimbau soziale Kontrolle erreichen. „Das“, so Erd, „ist phantasielos und wird, weil dann immer noch ein Streifen von ca. 50 Metern unbeobachtet bleibt, nicht funktionieren.“
In Kürze soll ein Runder Tisch den Austausch von Ideen und Meinungen ermöglichen. Den beschloss der Planungsausschuss auf Initiative der Grünen in der Bezirksvertretung.