Mülheim an der Ruhr, 02.12.2009

Was lange währt wird endlich gut

Als großen Fortschritt betreffs Nutzung erneuerbarer Energien bewerten die Grünen die Erstellung eines Solarkatasters durch die Stadt.

„Zwei Jahre nach der vom Rat auf Grüne-Initiative beschlossenen Solaroffensive“, freut sich der Umweltausschuss–Vorsitzende Hubert Niehoff, „liegt nun Greifbares vor. Die vorliegende Fleißarbeit war zentraler Bestandteil unseres Antrages. Sie eröffnet in Mülheim eine neue Dimension in der Nutzung solarer Energie.“

Die Grünen appellieren an Hauseigentümer, den angebotenen Service rege zu nutzen. „Wer klimapolitisch Gutes bewirken will und darüber hinaus seinem Geldbeutel nicht böse ist“, rät Niehoff, „sollte diese Gratis–Dienstleistung nutzen.“

Die Fraktion hofft nun auf baldige Umsetzung weiterer Schritte der Solaroffensive 2007. Dies sind unter anderem die direkte Ansprache möglicher Investoren, die Freigabe öffentlicher Dächer für private Solarnutzung gegen geringe Gebühren als auch ein direkter Solar-Ansprechpartner in der Verwaltung. „Langer Atem“, erklärt Niehoff, „ist notwendig. Auch die von uns geforderte und letztlich preisgekrönte Solarnutzung am Technischen Rathaus war gegen anfängliche Widerstände durchzusetzen.“

Hubert Niehoff