Sicherer Radverkehr und Barrierefreiheit bei Bus und Bahn
Heute [10.12.] ist Premiere des neuen Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr. Dies nutzen die Grünen, um Marksteine in puncto Fahrrad- und öffentlichem Nahverkehr zu setzen.
So beantragen sie die Aufstellung eines „Handlungsprogrammes Fahrradfreundliche Stadt“ für die Jahre 2010 bis 2014. Ziel ist es, die Hauptfahrradrouten verkehrssicher zu machen. Gemeint sind wichtige Nord-Süd-, West-Ost- sowie Stadtteilverbindungen ebenso wie der Mülheimer Teil des Landesnetzes. Aus Kosten- und Sicherheitsgründen sollen bei Radfahr- und Schutzstreifen Markierungen Vorrang vor baulichen Veränderungen haben.
Ebenso soll es ein Programm „Barrierefreier Öffentlicher Nahverkehr“ geben. Dabei geht es um die Nachrüstung aller Tunnelbahnhöfe mit Aufzügen sowie Bushaltestellen mit Buskaps. Weiterhin sprechen sich die Grünen für behindertenfreundlich erhöhte Haltestellen als Inseln oder Kaps aus.
Laut Axel Hercher, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion, sind dies vorwiegend bereits beschlossene Ma&bszlig;nahmen. Sie harren aber teils seit 15 Jahren ihrer Umsetzung.