Rechtsradikale Aktion nicht hinnehmen
Die Grünen fordern von der Stadt die Ausschöpfung aller rechtlichen Möglichkeiten zur Verhinderung der von „Pro NRW“ geplanten sogenannten Mahnwache vor dem muslimischen Gotteshaus an der Sandstraße.
„Dieser Gruppierung“, erklärt Fraktionssprecher Thomas Behrendt, „geht es nicht um Kritik am extremistischen und gewalttätigen Islam, sondern um Hetze gegen die große Mehrzahl hier lebender friedlicher und gutwilliger Muslime. Ziel der Rechtsradikalen von „Pro NRW“ ist es, Konflikte zu schüren, statt sie zu befrieden. Wir müssen deutlich machen, dass derlei Aktivitäten in Mülheim höchst unwillkommen sind. Wir wollen in unserer Stadt ein friedliches Miteinander der Religionen und Weltanschauungen. Nur so können wir gegenüber islamischen Ländern glaubhaft Gleichberechtigung anderer Reiligionsgemeinschaften mit dem Islam einfordern.“
Sollte die Aktion der Rechtspopulisten rechtlich nicht zu verhindern sein, gelte es, so die Grünen, Ende März auf der Straße Flagge zu zeigen. Kreisvorstandssprecherin Ingrid Tews: „Wir gehen davon aus, dass dann die Mülheimer – an der Spitze die Oberbürgermeisterin – den zureisenden Zündlern eine Abfuhr erteilen!“
Thomas Behrendt, Ingrid Tews