Mülheim an der Ruhr, 27.01.2010

Mobilität durch Sozialticket

Freude bei den Grünen über das neue verbundweite VRR-Sozialticket.

„Mobilität“ betont Fraktionsmitglied Ingrid Tews, „ist auch in Megazentren wie dem Ruhrgebiet eine absolute Notwendigkeit. Wer nicht darüber verfügt, bleibt von kulturellen, politischen, sozialen und sportlichen Aktivitäten ausgeschlossen. Wir sind begeistert darüber, dass sich in der Verbandsversammlung nun eine Mehrheit für die Einführung des Sozialtickets abzeichnet. Wenn dies auch erst einmal nur eine Absichtserklärung von CDU und Grünen ist“, so die Mülheimer Parteichefin, „gehen wir davon aus, dass sich auch die SPD dem anschließt. Schließlich machten sich in den letzten Jahren neben uns Grünen vor allem große Teile der Sozialdemokratie für das Verbund-Sozialticket stark.“

Dass angesichts dieser Entscheidung nicht mehr einzelne Städte zu Alleingängen getrieben sind, findet den Beifall der Grünen. „Das VRR-Ticket“, erklärt Tews „ist auf jeden Fall besser als eine rein Mülheimer Lösung. Schön, dass mit den neuen Mehrheiten im VRR-Parlament Bewegung in die Sache kam. Für unsere Stadt entfällt nun erst einmal jedes finanzielle Risiko. Was den Kreis der Berechtigten angeht, gehen wir von einer datentechnischen Zusammenarbeit zwischen Stadt und VRR aus.“

Ingrid Tews