Mülheim an der Ruhr, 28.01.2010

Grüne-Forderung zu Ruhrbania: Fakten her!

„Karten auf den Tisch“ fordern die Grünen in puncto Ruhrpromenade von der Oberbürgermeisterin.

Per Antrag an den Rat verlangen sie von Dagmar Mühlenfeld die umgehende Unterrichtung aller Fraktionschefs. Dies nicht nur vage wie im Planungsausschuss geschehen, sondern höchst detailliert. „Wir wollen nicht länger hinnehmen“, erklärt Fraktionssprecher Thomas Behrendt, „dass ein Küchenkabinett Einsicht in die Dinge hat, der Großteil der gewählten Politik hingegen im Dunklen tappt.“

Ebenso wie FDP-Mann Beitz fühlt sich Behrendt nur unzureichend unterrichtet. „Die von der Stadtspitze praktizierte Wagenburgmentalität“, so der Fraktionschef, „nährt ja geradezu Zweifel an der Vermarktbarkeit der Promenade in vorgesehenem Umfang. Angesichts des durch die fehlgeschlagene Ansiedlung der FH entstandenen Vakuums an der Promenade und der noch längst nicht ausgestandenen Wirtschaftskrise sind besorgte Fragen nachvollziehbar. Das von Kondor-Wessels verlangte rückhaltlose Vertrauen muss – das gebietet unsere Verantwortung gegenüber der Stadt – durch klare Fakten untermauert sein.“

Thomas Behrendt