Sicherheit am Hafen
Die Ausweitung des Handlungskonzeptes für das Fallwerk Jost auf alle Schrottverwertungsbetriebe im Hafengebiet fordern die Grünen.
„Jost“, macht der Umweltausschussvorsitzende Hubert Niehoff deutlich, „ist zwar vorerst größter, aber letztlich doch nur Teil des Problems. Neben dem Fallwerk sind zu Recht die sechs weiteren Schrottverwertungsflächen am Hafen ins Blickfeld geraten. Von ihnen geht potenziell eine Gefährdung aus.“
Auch dort werden bereits durchgehend Messungen vorgenommen. „Dabei“, betont Niehoff, „darf es aber nicht nur um die reine Höhe der Werte gehen, sondern auch um andere Gefährdungsparameter wie die Korngröße von Stäuben.“
Darüber hinaus wünscht sich der Umweltpolitiker seitens der Verwaltung eine mindestens halbjährliche Berichterstattung im Umweltausschuss.
„Eine Gesundheitsgefährdung der anwohnenden Bevölkerung“, stellt Niehoff klar, „muss zu 100 Prozent ausgeschlossen sein. Um sicher zu gehen, ist zu beachten, dass für Feinstäube in manchen europäischen Staaten oftmals nicht ohne Grund niedrigere Grenzwerte gelten als in Deutschland.“
Hubert Niehoff