Grüne wollen schnellere Gebühreneinziehung
Für Gebührengerechtigkeit streiten die Grünen. Dies bei der Abrechnung der Entgelte für die Entsorgung des Abwassers.
Sie ist, weil sie bis jetzt zwei Jahre nach tatsächlichem Verbrauchsjahr erfolgt, oftmals Auslöser für Streit zwischen Bürgern und der Stadt. „Bei Mieter– oder Hausbesitzerwechsel“, so Grüne–Umweltexperte Dr. Wolf Jürgen Richter, „muss so der Neumieter oder Neubesitzer das vom jeweiligen Vorgänger verbrauchte Abwasser bezahlen. Das kann zu Verdruss führen, wenn dessen Verbrauch wesentlich höher als der eigene liegt.“
Abhilfe kann nach Ansicht der Grünen die Umstellung der Abrechnungspraxis schaffen. Nicht mehr im übernächsten, sondern bereits im folgenden Jahr soll die Stadtentwässerung (SEM) die Gebühren berechnen und einziehen. Das entspricht der Praxis beim heimischen Trinkwasserversorger RWW. So wären danach in 2011 für 2010 die Abwassergebühren gemäß des damaligen Trinkwasserverbrauches zu entrichten.
„Eine zeitnahere Abrechnung als bisher“, fordert Dr. Richter, „sollte möglich sein. In Duisburg geht das auch. Der Umweltausschuss kann darüber in seiner Sitzung am 31.03. befinden.“
Dr. Wolf Jürgen Richter