Mülheim an der Ruhr, 05. Mai 2011

Falscher schwarzer Schein

Die CDU schmückt sich in der Angelegenheit „Öffnungszeiten des MEG–Recyclinghofes“ mit fremden Federn. Diesen Vorwurf erheben die Grünen. Die Federn seien eher grün denn schwarz.

Die jetzt vom Entsorgungsunternehmen beschlossenen kundenfreundlichen Öffnungszeiten entsprächen, stellt ihr umweltpolitischer Sprecher Dr. Wolf Jürgen Richter klar, in vollem Umfang einem Vorschlag des Umweltausschussvorsitzenden Hubert Niehoff. Er habe sich für die Ausweitung des Publikumsverkehrs an zwei Werktagen sowie an bestimmten Wochenenden eingesetzt.

„Die CDU“, so Dr. Richter, „sprach sich im Ausschuss zwar für Letzteres, aber vehement gegen die längere Öffnung in der Woche aus. Gemeinsam mit jenen im Ausschuss, die gar nichts verändern wollten, blockierte sie einen Beschluss in unserem Sinne. So endete die Debatte ergebnislos wie das Horneberger Schießen.“

Angesichts des Problemdrucks und der Erkenntnis, dass gerade für Berufstätige die bisherigen öffnungszeiten nicht reichten, handele die MEG nun aus eigenem Antrieb. Dr. Richter: „Dafür verdient sie in der Tat anders als die CDU ein Lob.“

Dr. Wolf Jürgen Richter