Vielfalt statt Einfalt
Den Erhalt biologischer Vielfalt im Stadtgebiet treibt ein Sachbündnis aus Grünen, SPD, MBI, WIR und Linken voran. Ein für den Umweltausschuss am Donnerstag vorliegender interfraktioneller Antrag verpflichtet die Umweltverwaltung zur Erarbeitung einer weiterführenden Konzeption.
Der Vorstoß der Ausschussmehrheit ist Folge der im Juli vom Rat beschlossenen Deklaration zur biologischen Vielfalt. Gemeinsam mit anderen Städten und Gemeinden verpflichtete sich Mülheim zur Einleitung konkreter Maßnahmen. Skizziert sind die Bereiche „Grün– und Freiflächen im Siedlungsbereich“, „Arten– und Biotopschutz“, „Nachhaltige Nutzung“ sowie Bewusstseinsbildung und Kooperation.
Nun wollen sich die antragstellenden Fraktionen über den aktuellen Stand der Verwaltungsbemühungen informieren lassen. Mit im Vordergrund steht dabei die erwünschte Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden.
„Die Bewahrung der Vielfalt von Flora und Fauna innerhalb unserer Stadtgrenzen und darüber hinaus“, stellt Hubert Niehoff (Grüne), Vorsitzender des Umweltausschusses fest, „ist ein überaus wichtiges städtisches Anliegen. Hier gilt es, weiter voran zu schreiten.“
Hubert Niehoff